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Überschuldung: Ein Tatbestandsmerkmal im Schnittpunkt von Bilanz-, Insolvenz- und Strafrecht
Der Aufsatz befaßt sich mit der Entwicklung des Überschuldungsbegriffs
in Literatur, Rechtsprechung und Gesetzgebung im Hinblick auf die in Kraft
getretene Insolvenzordnung (InsO). Er geht dabei zunächst auf die verschiedenen
bilanziellen und dynamischen Modelle zur Feststellung der Überschuldung ein.
Kern der Darstellung ist der offen ausgetragene Streit zwischen Bundesgerichtshof
und Gesetzgeber zur Definition des Begriffes Überschuldung. Zum Abschluß
bringt der Aufsatz einen Definitionsvorschlag, der insbesondere eine stringente
Einordnung des Merkmals neben dem anderen Insolvenzauslöser "Zahlungsunfähigkeit"
ermöglicht.
Betriebs-Berater 1999, S. 198-205 (Teil I), S. 252-254 (Teil II)
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